Zum Inhalt

Ferienwohnung in Hittisau mieten – Natur und Kultur im Bregenzerwald

Unterkünfte in Hittisau

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Hittisau liegt im Vorderen Bregenzerwald.

Blick auf Hittisau und den Hittisberg in Vorarlberg Blick auf Hittisau mit dem Hittisberg im Hintergrund. Foto: Rikki Mitterer via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Blick auf Hittisau und den Hittisberg in Vorarlberg
Blick auf Hittisau mit dem Hittisberg im Hintergrund. — Foto: Rikki Mitterer — Quellseite — Lizenz URL: CC BY-SA 4.0

Frauenmuseum Hittisau

Das Frauenmuseum Hittisau wurde 2000 gegründet und ist das erste und einzige Frauenmuseum Österreichs. Weltweit ist es das einzige Museum dieser Art im ländlichen Raum. Seine Ausstellungen behandeln Frauengeschichte und Frauenkultur; Vorträge, Konzerte, Symposien, Führungen und Schulworkshops ergänzen die Sammlungs- und Ausstellungsarbeit.

Kulturvermittlerinnen aus Hittisau und dem Bregenzerwald begleiten die Themen und treten mit dem Publikum in Austausch. Das Museum erhielt unter anderem den Österreichischen Museumspreis. Es liegt neben dem Schulcampus und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln sowie über die Bushaltestelle beim Gemeindeamt angebunden.

Frauenmuseum Hittisau in Vorarlberg
Das Frauenmuseum Hittisau setzt einen kulturellen Schwerpunkt mit Bezug zur Region Bregenzerwald. — Foto: Cn-arch — Quellseite — Lizenz URL: CC BY-SA 4.0

Hittisberg und Wege im Vorderwald

Der Hittisberg ist ein beliebtes Ausflugsziel mit zahlreichen Wanderrouten. Ein Weg führt über die Parzelle Dorf und Stöcken in Richtung Hittisberg; weitere Wandertipps umfassen die Hittisbergalpen und das Lecknertal.

Anzeige

Das Wegenetz verbindet die Siedlungszellen mit dem Dorfzentrum am Brunnen. Hauptwege führen Richtung Lingenau, nach Krumbach und zu Riefensberg. Hittisau wurde 1249 als „Hittinsowe“ erstmals urkundlich erwähnt. 1496 erhielt die Kapelle St. Wolfgang die Erlaubnis zur Aufbewahrung des Sakraments; zugleich durfte ein Priester in Hittisau eingesetzt werden. Im Jahr 1338 teilte die Subersach die Montfort’schen Güter; der Vorderwald gehörte zur Grafschaft Bregenz, der Hinterwald zur Grafschaft Feldkirch. Von 1770 bis 1788 wurden verstreute Bauernparzellen im Rahmen der Vereinödung zu zusammenhängenden Hofgütern geordnet. Die heutige Pfarrkirche entstand 1843 bis 1845 an der Stelle einer älteren Wolfgangskapelle und wurde 1853 geweiht. Bolgenach war bis 1938 eigenständige Gemeinde; eine Volksabstimmung bestätigte 1946 die Zusammenlegung mit Hittisau.

Im Ortszentrum prägen auch das 2020 eröffnete DENK.MAL am früheren Kriegerdenkmal und der Naturpark-Pavillon EIN.BLICK die kulturelle Vermittlung der Region. 1892 gründete sich der Hittisauer Verschönerungsverein; damit begann eine erste Blüte des Fremdenverkehrs. 1977 wurde der Hittisbergstollen zur Zuleitung der Subersach in den Stausee durchgeschlagen. Der Speichersee in der Bolgenachschlucht liegt auf Hittisauer Gemeindegebiet. Ein 2009 vorgestelltes Heimatbuch bündelt Ortsgeschichte, Landschaft, Flurnamen, Sagen und Lebensbilder.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.