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Ferienwohnung in Lorüns mieten

Unterkünfte in Lorüns

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Lorüns liegt am Eingang des Montafons in einer von der Ill durchzogenen Talenge. Die Ebene war trotz der Hochwassergefahr bereits im Mittelalter besiedelt. Wegen der begrenzten Flächen zählt Lorüns zu den kleinsten Gemeinden Vorarlbergs.

Bludenzer Mittagsspitze und Zimba im Rätikon oberhalb von Lorüns Die Bludenzer Mittagsspitze und die Zimba prägen den Blick auf den Rätikon oberhalb von Lorüns. Foto: 32-Fuß-Freak via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Siedlung und Ortsnamen

Zwischen 1423 und 1501 sind elf Hofstätten in Lorüns verzeichnet. Die älteste schriftlich überlieferte Namensform lautet 1423 „Arüns“. 1442 und 1490 erscheinen die Formen „Laruns“, 1522 „Larüns“; seit 1630 setzte sich der Name Lorüns durch.

Das Lorünser Ortswappen

Das Gemeindewappen bewahrt das ältere Ortszeichen der Familie Lorünser von Arüns, deren Wappen bis ins 15. Jahrhundert zurückreicht. Eine 1487 von Hans Brügel, Landammann zu Sonnenberg, ausgestellte Urkunde beschreibt ein Haus in Arüns mit dem alten Wappen: blauer Schild, silberner Bach, goldene Sonne und zwei goldene Sterne. Das Original liegt im Stadtarchiv Bludenz. 1967 beantragte die Gemeinde ein eigenes Wappen und übernahm das überlieferte Zeichen ohne Helm und Helmzier. Der Bach steht für die Ill, die von Süden nach Norden fließt; Sonne und Sterne markieren in der ursprünglichen Deutung die Himmelsrichtungen. Anders als die meisten Familienwappen bezeichnet das Zeichen unmittelbar den Ort. Mit der Änderung des Ortsnamens von Arüns zu Lorüns wandelte sich auch der Familienname.

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Kapelle und Kirche in Lorüns

Um 1500 stand in Lorüns eine Kapelle, die 1820 erweitert wurde. Im 20. Jahrhundert hielten Kapuziner und Kapläne aus Bludenz dort sonntags Messen. Für einen Neubau gründete sich 1934 ein Kirchenbauverein, doch begonnen wurde erst 1956. Die erste Messe fand an Heiligabend 1960 statt, die Weihe folgte 1964. Architekt Otto Linder entwarf den Bau; die Glasfenster von Hubert Berchtold wurden 1963 und 1964 eingesetzt. Die Glocke stammt aus dem Jahr 1768.

Zwischen Walgau und Montafon

Lorüns gehört kirchlich zu Bludenz und zugleich – wie Stallehr – zum Gerichtsbezirk Montafon mit Sitz in Schruns. Dialekt und Kirchenzugehörigkeit verbinden den Ort mit dem Walgau; die gerichtliche Zugehörigkeit weist zum Montafon.

Bludenzer Mittagsspitze und Zimba im Rätikon oberhalb von Lorüns
Die Bludenzer Mittagsspitze und die Zimba prägen den Blick auf den Rätikon oberhalb von Lorüns. — Foto: 32-Fuß-Freak — Quellseite — Lizenz URL: CC BY-SA 4.0
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