Ferienwohnung in Bludenz mieten – Stadt und Täler verbinden
Unterkünfte in Bludenz
Bahnhof und Wirtschaftsraum
Mit der Arlbergbahn erschlossen sich 1884 neue Märkte im Osten. Die Bahn brachte der Stadt wirtschaftliche Impulse: Die Schweizer Firma Suchard siedelte sich an, und im Zuge des Bahnbaus wurde die Brauerei Fohrenburg gegründet. Beide Betriebe gehören bis heute zum Bludenzer Wirtschaftsleben. Südlich des Bahnhofs entstand im Gebiet Mokry eine Eisenbahnersiedlung; viele Bahnangestellte prägten die Stadt über Jahrzehnte als Eisenbahnerstadt.
Schloss Gayenhofen in Bludenz mit den Bergen des alpinen Umfelds
Foto: Asurnipal via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Außerbraz gehört als Ortsteil zur Stadtgemeinde Bludenz und reicht ins Klostertal; die Arlbergachse führt weiter durch das Tal bis nach Klösterle. Brand liegt im Brandnertal, während Sonntag im Großen Walsertal liegt.
Städtle und Stadtmuseum
Die Grafen von Werdenberg gründeten Bludenz im 13. Jahrhundert. Die Altstadt, das „Städtle“, war bis ins 19. Jahrhundert von einer Stadtmauer umgeben. Ansichten aus dem 17. Jahrhundert zeigen Mauer, Türme und Tore; Reste der Mauer sowie das Untere und das Obere Tor sind erhalten. Die Werdenbergstraße führt durch die Altstadt und erinnert im Namen an die Gründerfamilie.
Seit 1922 befindet sich das Stadtmuseum im Oberen Tor. Die Ausstellung widmet sich dem Mittelalter, der frühen Neuzeit und der früheren Funktion des Tors; auch neue Erkenntnisse zur Baugeschichte flossen in die Neugestaltung ein. Viele Geschäfte und Gastronomiebetriebe der Altstadt blicken auf eine lange Tradition zurück.
Schlossberg und Laurentiuskirche
Auf dem Schlossberg standen im Mittelalter Burg Bludenz und die Laurentiuskirche als herrschaftliches und geistliches Zentrum. Die Burg diente den Grafen von Werdenberg als Sitz. Nach ihrer Schleifung Mitte des 18. Jahrhunderts wurde an derselben Stelle das barocke Schloss Gayenhofen errichtet; heute beherbergt es die Bezirkshauptmannschaft.
Die Kirche St. Laurentius wird mit der ersten schriftlichen Nennung von Bludenz 842/43 erwähnt. König Otto I. schenkte sie 940 dem Bischof von Chur. Nach dem Brand von 1491 wurde der gotische Neubau 1514 geweiht; der Glockenturm kam 1667 bis 1670 hinzu. Im Kircheninneren prägt dunkler Bingser Marmor den Raum. Fünf barocke Altäre stammen aus der Zeit um 1720, darunter Stiftungen der Barone von Sternbach.
