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Kleinwalsertal: Riezlern, Hirschegg, Mittelberg und Baad

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Im Kleinwalsertal staffeln sich die Siedlungen vom Taleingang bis zum Fuß des Widdersteins. Riezlern, Hirschegg, Mittelberg und Baad bilden die vier Orte des Tales. Politisch gehören alle vier zur Gemeinde Mittelberg. Walsergeschichte, Höhenlage und die Seitentäler prägen die einzelnen Ortsbilder. Walser Siedler erreichten das Tal über den Hochalppass; erste Häuser entstanden in Baad und Bödmen. Mittelberg entwickelte sich zum ersten dauerhaft besiedelten Ort und gab der Gemeinde ihren Namen.

Vom Taleingang zum Talende

Riezlern ist der größte Ort am Eingang des Tales. Hauptstraße, Pfarrkirche Maria Opferung, WalserPark und Kanzelwandbahn prägen das Zentrum. Hirschegg liegt auf 1.122 Metern. Walserhaus und Pfarrkirche St. Anna stehen am Dorfplatz; die Ortsteile Au, Wäldele und Letze ziehen sich an die Hänge. Das Walserhaus beherbergt Veranstaltungen, eine Skiausstellung und die Bergschau 1122. Mittelberg liegt auf 1.215 Metern; St. Jodok und Wildental sowie Gemsteltal prägen den Ort und seine Umgebung. Baad liegt auf rund 1.244 Metern am Fuß des Widdersteins; von dort führen Wege in Bärgunttal, Derratal und Starzeltal.

Walser Kultur und Wege

Der Hirschegger Walser Kulturweg führt an St. Anna, der Kapelle Maria Hilf, der gedeckten Leidtobelbrücke und einem mehr als 400 Jahre alten Walserhaus vorbei. In Mittelberg stammen der Turm von St. Jodok aus dem 14. Jahrhundert und die Lourdeskapelle aus dem Jahr 1897. Eine Winterwanderung über den Baader Höhenweg verbindet Mittelberg und Baad über Stützeweg, Erlenboden und Alpenwald. Die Strecke misst 3,49 Kilometer und weist 129 Höhenmeter im Anstieg auf. Eine weitere Rundtour führt von Mittelberg über Baad am Breitachweg zurück; sie ist 7,09 Kilometer lang und umfasst 208 Höhenmeter.

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Orte am Berg und im Tal

Der Walser Kulturweg in Mittelberg führt zu Sühnekreuzen, traditionellen Häusern und dem Uusrüafschtei. Die Walmendingerhornbahn nahm 1966 ihren Betrieb auf. Am Ende des Tales steht die Bergkirche St. Martin in Baad; die Kapelle wurde 1851 errichtet und 1855 geweiht. Eine Heilquelle bei Baad ist bereits 1434 erwähnt. So liegen religiöse Bauten, Erinnerungsorte und alpine Zugänge über die vier Ortslagen verteilt.